Wer steckt hinter Mrs. Bananatree?

Hola, mein Name ist Anna. Tätowiererin in Köln und der kreative Kopf hinter Mrs. Bananatree.

Seit 2019 tätowiere ich und arbeite heute in meinem eigenen privaten 1:1 Tattoo Studio in Köln Mülheim. Mein Schwerpunkt liegt auf individuellen Tattoos, Fineline, floralen und botanischen Motiven, Dotwork, Farbe sowie Cover ups und Tattoo Refreshs.

Dabei geht es mir nicht darum, einfach irgendein Motiv auf die Haut zu bringen. Mich interessieren die Menschen dahinter, ihre Persönlichkeit, ihre Ideen und auch die Geschichten, die ein Tattoo mit sich trägt.

Ich bin kreativ, neugierig, empathisch und offenbar nicht besonders gut darin, nur eine Sache zu machen. Ich liebe es, Dinge zu hinterfragen und wirklich zu verstehen. Gleichzeitig bin ich manchmal etwas chaotisch, ziemlich ungeduldig und habe ein eher optimistisches Verhältnis zu Zeit und Pünktlichkeit.

Eine ziemlich passende Mischung für Kunst, Menschen und Tattoos, würde ich sagen.

Wie ich arbeite

Mein Studio ist bewusst kein klassisches großes Tattoo Studio. Bei deinem Termin sind wir unter uns. Keine anderen Artists, keine fremden Kund*innen und kein ständiges Rein und Raus.

Dieses ruhige 1:1 Setting gibt uns den Raum, den ich für meine Arbeit wichtig finde. Du sollst Fragen stellen, deine Meinung sagen und auch Änderungswünsche äußern können, ohne das Gefühl zu haben, dich rechtfertigen zu müssen.

Deshalb bekommst du deinen individuellen Entwurf bereits vor deinem Termin. So kannst du ihn dir in Ruhe anschauen und auf dich wirken lassen. Wenn etwas noch nicht richtig passt, ändern wir es gemeinsam.

Gerade bei einem Tattoo, das dich im besten Fall sehr lange begleitet, möchte ich nicht, dass Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden müssen.

Wie bin ich eigentlich beim Tätowieren gelandet?

Umwege? Das würde ich so nicht sagen.

Mein beruflicher Weg war alles andere als geradlinig und rückblickend bin ich darüber ziemlich froh.

Nach der Schule führte mich mein erster Weg in die Bekleidungstechnik. Dort beschäftigte ich mich intensiv mit Gestaltung, Farbenlehre, Schnitten und damit, wie Formen auf und mit dem menschlichen Körper funktionieren.

Danach zog es mich allerdings in eine ganz andere Richtung und ich studierte Soziale Arbeit. Menschen, ihre Geschichten, ihre Lebenswege und die Frage, warum wir eigentlich so sind, wie wir sind, haben mich schon immer interessiert.

Kreativ war ich währenddessen trotzdem ständig. Ich habe gemalt, gezeichnet und immer wieder neue Dinge ausprobiert.

2019 begann ich schließlich zu tätowieren. Ziemlich schnell wurde aus einer weiteren kreativen Beschäftigung etwas, bei dem ich feststellte, genau das möchte ich machen.

Nach meinem Studium machte ich mich deshalb als Tätowiererin selbstständig. Statt in einem großen Studio landete ich schließlich in meinem eigenen kleinen privaten Studio. Zwischendurch zog es mich für Guest Spots immer wieder nach Berlin, aber mein eigenes ruhiges 1:1-Setting ist bis heute genau die Art zu arbeiten, die zu mir passt.

Und weil eine Sache offenbar wirklich nicht reicht, studiere ich mittlerweile zusätzlich Psychologie.

Warum das alles ziemlich gut zusammenpasst

Wenn ich meinen Weg heute betrachte, wirken die vielen unterschiedlichen Stationen gar nicht mehr so zusammenhanglos. Vielleicht war der Weg tatsächlich ein bisschen das Ziel.

Aus der Bekleidungstechnik habe ich Gestaltung, Farbenlehre, Präzision, Handwerk und ein Gefühl dafür mitgenommen, wie Formen mit dem menschlichen Körper zusammenspielen.

Die Soziale Arbeit und heute die Psychologie haben meinen Blick auf Menschen, Kommunikation und die Geschichten hinter einer Person geprägt.

Ich hinterfrage viel und möchte verstehen, anstatt Dinge einfach so hinzunehmen. Gleichzeitig habe ich einen ziemlich hohen Anspruch an meine eigene Arbeit. Empathie, Individualität und ein fairer Umgang miteinander sind mir dabei enorm wichtig.

All das findet heute beim Tätowieren seinen Platz und vielleicht waren es deshalb nie wirklich Umwege. Vielleicht musste ich einfach verschiedene Dinge ausprobieren, bis ich einen Beruf gefunden habe, in dem erstaunlich viel von mir zusammenpasst.

Und wenn du jetzt wissen möchtest, ob wir zusammenpassen …

Du musst noch kein fertiges Tattoo im Kopf haben, bevor du dich bei mir meldest. Eine grobe Idee, ein Gefühl oder ein paar Referenzen reichen vollkommen aus. Gemeinsam schauen wir, was daraus entstehen kann und was zu dir, deinem Körper und meinen Möglichkeiten als Tätowiererin passt.

Wenn du das Gefühl hast, dass meine Art zu arbeiten und mein Stil zu dir passen, freue ich mich darauf, von deiner Idee zu hören.

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